MING KÖLSCHES ABC
26 kölsche Begriffe von Aap bis Zick

Je nach Entwicklungsstand des Kindes, kann Ming kölsches ABC - das Legespiel, ganz unterschiedlich eingesetzt und der Schwierigkeitsgrad des Spiels jederzeit dem Lernfortschritt angepasst werden.

  • Suchen & Finden von Menschen, Tieren, Dingen
  • Mit allen Bildkarten Geschichten gemeinsam erfinden
  • Buchstabenkarten zum Alphabet lernen nutzen
  • Wörter legen
  • Memo spielen und Pärchen finden
  • Suchen & Finden:

    Wer hat besonders gute Augen und ist zudem blitzschnell? Dann komm und spiel mit beim Suchen & Finden!
    Ziel des Spieles:
    Bei kleinen Kindern empfiehlt es sich, dass das Finden der gesuchten Karte das Ziel des Spieles ist. Bei älteren Kindern kann das Ziel sein, dass das Kind gewinnt, das am Ende die meisten Karten gefunden hat.
    Vorbereitungen:
    Alle Buchstabenkarten werden aussortiert und zur Seite gelegt. Die Bildkarten werden wild durcheinander mit der Bildseite nach oben auf den Tisch gelegt.
    Spielbeginn:
    Die älteste Person fängt an Fragen zu stellen, wie zum Beispiel “Siehst du, wo eine Sandburg ist?” oder “Siehst du das Mädchen mit der Trommel?”. Hat das Kind die Karte gefunden, darf sie diese behalten. Mit kleinen Kindern empfiehlt es sich, so lange zu spielen, bis das Kind kein Interesse mehr daran hat. Möchte das Kind auch Suchfragen stellen, ermutige es und spiele mit. Sind die Kinder schon größer, empfiehlt es sich, dass eine Person immer 1-3 Suchfragen stellen darf. Danach ist die nächste Person an der Reihe mit Fragen.
    Spielende:
    Wurden alle Karten gefunden, ist das Spiel zu Ende. Wer mag, kann nun alle Karten zu einem Turm stapeln. Die Person, die den höchsten Turm hat, hat gewonnen. Haben zwei oder auch mehrere Spielende gleich viele Karten, kann man nochmal eine erneute Entscheidungsrunde spielen.
  • Zusammenhängende Geschichten erfinden:

    Wer denkt sich die besten Geschichten aus? Wer kombiniert die verrücktesten Karten miteinander? Kreative Köpfe aufgepasst!
    Ziel des Spieles:
    Bei dieser Spielidee geht es darum, die Kreativität der Kinder anzukurbeln und gemeinsam witzige Geschichten zu erfinden.
    Vorbereitungen:
    Alle Buchstabenkarten werden aussortiert und zur Seite gelegt. Die Bildkarten werden wild durcheinander mit der Bildseite nach unten auf den Tisch gelegt.
    Spielbeginn:
    Die Person, die an der Reihe ist, nimmt sich eine Karte und legt sie verdeckt vor sich hin. Die nächste Person tut es ihr gleich und nimmt sich eine Karte. Dies wird so lange getan, bis keine Karten mehr in der Tischmitte liegen. Nun deckt die Person, die an der Reihe ist, eine Karte vom eigenen Stapel auf. Anhand der aufgedeckten Karte muss die Person nun einen Satz/ eine Geschichte dazu sagen. Ist die Person damit fertig, zieht die nächste Person eine Karte vom eigenen Stapel und muss nun den Satz/ die Geschichte der vorherigen Person ergänzen, mit der Karte, die sie aufgedeckt hat.
    Zum Beispiel: Person A zieht die Kamelle (Süßigkeiten) Karte, Person B die Aap (Affen) Karte und Person C die Mösch (Spatzen) Karte. 
    Person A erzählt: “Ich war letztens in einem Büdchen und wollte mir Kamelle kaufen.”
    Person B ergänzt: “Doch dann kam ein Aap hineingelaufen.”
    Person C beendet: “Und danach ist ein Mösch hineingeflogen, der hat sich die Kamelle  geschnappt und ist davon geflogen.”
    Spielende:
    Das Spiel ist zu Ende, wenn mit allen Karten eine zusammenhängende Geschichte erzählt wird.
  • Alphabet lernen durch Zuordnen von Buchstaben zu Bildern:

    Wer findet die passende Bildkarte zur Buchstabenkarte?
    Ziel des Spieles:
    Ziel ist, dass das Kind ein Gefühl für Buchstaben entwickelt und anhand der Betonung Zusammenhänge zu Bildern sieht. Sind die Kinder schon fortgeschrittener, ist es auch denkbar, dass am Ende die Gewinnerin / der Gewinner ist, wer die meisten Kartenpaare besitzt.
    Vorbereitungen:
    Alle Buchstabenkarten werden aussortiert und der erwachsenen Person gegeben. Die Bildkarten werden gemischt und offen mit der Bildseite nach oben auf den Tisch gelegt.
    Spielbeginn:
    Die Person, die die Buchstabenkarten hat, liest die erste Karte vor und achtet dabei besonders auf die deutliche Aussprache. Nun muss das passende Bild zum Buchstaben gesucht werden.
    Spielende:
    Je nach Entwicklungsstand des Kindes kann es auch ausreichend sein, dass das Spiel endet, wenn ein Buchstabe neu gelernt wurde. Buchstaben lernen soll Spaß machen und daher sollte man sich genügend Zeit dafür nehmen und Schritt für Schritt jeden einzelnen Buchstaben durchgehen. Sind die Kinder schon fortgeschrittener, kann das Spiel auch erst zu Ende sein, wenn alle Karten richtig zugeordnet worden sind.
  • Wörter legen:

    Wer kennt sich schon mit den Buchstaben aus und traut sich an die Wörter?
    Ziel des Spieles:
    Kinder sollen sich trauen ihre ersten Wörter zu legen.
    Vorbereitungen:
    Alle Bildkarten werden aussortiert. Die Buchstabenkarten werden gemischt und offen mit der Bildseite nach oben auf den Tisch gelegt.
    Spielbeginn:
    Die älteste Person hat sich eine Reihe von Wörtern überlegt, die das Kind legen soll. Es ist darauf zu achten, dass die Wörter nicht zu komplex sind und in dem Wort jeder Buchstabe nur einmal vorkommt. Mögliche Wörter wären:
    Maus, Hund, Katze, Baum, Stein, Lampe, Haus, Ei, usw.
    Spielende:
    Das Spiel ist zu Ende, wenn das Kind alle Wörter gelegt hat
  • Memokarten spielen:

    Wer findet die passende Bildkarte zur Quetschkommod? Hat jemand die zwei Männer gesehen, die sich ein Bützje geben? Und wo versteckt sich die Buchstabenkarte zum Verzällche? Passt gut auf, denn jetzt ist Konzentration gefragt.
    Ziel des Spieles:
    Wer am Ende die meisten Kartenpaare besitzt, ist die Gewinnerin / der Gewinner der Runde.
    Vorbereitungen:
    Alle Karten werden gemischt und mit der Bildseite nach unten auf den Tisch gelegt. Die Karten können wild durcheinander auf dem Tisch liegen bleiben oder in Reihen zu einem Quadrat / Rechteck o.ä. gelegt werden. Je nach Entwicklungsstand der Mitspielenden kann man auch mit weniger Legekarten beginnen und in den folgenden Runden mehr Karten hinzu nehmen.
    Spielbeginn:
    Die Person, die an der Reihe ist, darf immer zwei Karten nacheinander aufdecken. Ist es ein Pärchen (z.B. Buchstabenkarte A und Bildkarte Aap), darf sich die Person die beiden Karten nehmen und nochmals zwei neue Karten aufdecken. Man darf so lange Karten aufdecken, bis zwei verschiedene Karten aufgedeckt worden sind (z.B. Buchstabenkarte B und Bildkarte Zick). Diese beiden Karten werden dann wieder umgedreht. Nun ist der nächste an der Reihe. Damit alle die Chance haben sich die Karten zu merken, müssen die Karten gut sichtbar umgedreht und für eine kurze Zeit aufgedeckt liegen bleiben.
    Spielende:
    Wurde das letzte Pärchen gefunden und aufgedeckt, ist das Spiel zu Ende. Nun können alle ihre Karten zu einem Turm stapeln. Die Person, die den höchsten Turm hat, hat gewonnen. Haben zwei oder auch mehrere Spielende gleich viele Karten, kann man nochmal eine erneute Entscheidungsrunde (auch mit weniger Karten) spielen.